Was ist ein Hygienekonzept?

Hygiene bezeichnet die Lehre von der Verhütung von Krankheiten sowie der Erhaltung, Förderung und Festigung der Gesundheit.

Ein Hygienekonzept und die darin abgebildeten individuellen Prozesse innerhalb eines Unternehmens, sind ein wichtiger Bestandteil der Infektionsprophylaxe.​ Dabei ist ein Hygienekonzept bzw. ein Hygieneplan für Arztpraxen und pandemiebedingt bei Veranstaltungen nicht freiwillig einzuführen, sondern wird vom Infektionsschutzgesetz und den Landesverordnungen der Bundesländer verpflichtend vorgegeben.

Das Ziel eines Hygienekonzeptes ist, durch die Formulierung von spezifischen Hygieneregeln und deren Umsetzung, das Infektionsrisiko durch krankmachende Einwirkungen auf den menschlichen Organismus zu reduzieren. 

Insbesondere im Zuge der Corona Pandemie wurde das Thema durch die Einschränkungen im Spitzensport und die Vorgabe, dass jeder Verein für den Spielbetrieb ein Hygienekonzept vorzulegen hat, medienwirksam.

 

Anhand der Vorgaben und Vorschriften (z.B. auch des Robert Koch-Instituts) werden im Hygienekonzept alle Vorgehensweisen und Prozesse detailliert geschildert.

 

Hierzu gehören:

  • Allgemeine Hygieneregeln

  • Händehygiene

  • Flächendesinfektion und –reinigung

  • Schutzmaßnahmen und persönliche Schutzausrüstung

  • Aufbereitung von Medizinprodukten

  • Gefährdungsbeurteilung

 

Bei Hygienekonzepten zum Thema Corona für Veranstaltungen darüber hinaus:

  • Leitungssysteme

  • Sektorendefinition

  • Konzepte für Verpflegung und Sanitäranlagen

  • Ein- und Auslassmanagement

  • Zuschauerkapazität

 

Ein Hygienekonzept soll zu einer Auseinandersetzung mit der Thematik Hygiene führen, in dem gesetzliche Maßgaben eingehalten werden und ein alltagstaugliches Konzept für den Schutz der Mitarbeiter und Patienten bzw. Zuschauer bei Veranstaltungen besteht.